Biografie

Die junge Cellistin Konstanze von Gutzeit machte zuletzt im Jahre 2013 auf sich aufmerksam, als sie den Mendelssohn-Wettbewerb der UdK Berlin und ebenso den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Prager Frühling“ gewonnen hat. Diese Preise stehen in einer Reihe von vielen, welche die junge Künstlerin gewonnen hat, seit sie im Alter von 12 Jahren ihr Debüt als Solistin gab.

Neben zahlreichen ersten Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie im Jahre 2001 als jüngste Teilnehmerin den 1.Preis in der Kategorie Violoncello sowie den „Großen Preis“ aller Wertungen beim österreichischen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2010 wurde sie in der Kategorie Violoncello solo mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und in die 55. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Ebenfalls in 2010 hat Konstanze den 3. Preis des Grand Prix Emanuel Feuermann gewonnen und wurde mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Cellokonzertes von C.Ph.E. Bach ausgezeichnet.

Geboren 1985 in Bochum, begann Konstanze mit dem Cellospiel im Alter von 3 Jahren auf einer umgebauten Bratsche. Ab ihrem 13. Lebensjahr studierte sie als Jungstudentin bei Heinrich Schiff in Wien und setzte dann 2005 ihr Studium bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin fort, zur Zeit macht sie ihr Konzertexamen bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der HfM Franz Liszt in Weimar. Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei David Geringas, Frans Helmerson, Gary Hoffman und Antonio Meneses.

Konstanze von Gutzeit konzertierte bereits mit den Bochumer Sinfonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Wiener und Stuttgarter Kammerorchester, dem Bruckner-Orchester Linz sowie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter einigen anderen. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Kurt Masur, Marek Janowski und Michael Sanderling zusammen.

Konzerteinladungen führten die junge Cellistin in zahlreiche europäische Länder sowie nach Japan, USA und nach Costa Rica. Sie trat bei namhaften Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Verbier Festival, dem Brucknerfest Linz und dem International Kyoto Music Student's Festival auf.

Konstanze von Gutzeit ist Solocellistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und spielt ein Instrument von Gioffredo Cappa aus dem Jahre 1677, das ihr von der Schulte-Uentrop-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.